Inspektion von Haushaltsger?tenDas gr??te Risiko birgt nicht die ?u?erlichen M?ngel, sondernElektrische Sicherheit. Bei Farbabweichungen im Aussehen kann man die Ware h?chstens zurückgeben; wenn die elektrischen Sicherheitsstandards im Zielland nicht erfüllt werden, kann dies im mildesten Fall zu einer Beschlagnahmung durch den Zoll und einer Geldstrafe führen, im schlimmsten Fall zu einem Brand mit Verletzten und zu Rückrufklagen.
Doch gerade die Prüfung der elektrischen Sicherheit istInspektion von WarenDer Teil der Vor-Ort-Prüfung, der am ehesten nur pro forma abgearbeitet wird. Entweder werden die Messungen mangels Ger?te nicht durchgeführt, oder die Parameter sind falsch eingestellt, sodass die Messungen sinnlos sind, oder es wird nur ein Ger?t symbolisch getestet. Dieses Handbuch behandelt sechs KernpunkteSicherheitsprüfungenEs wird genau erkl?rt, wie jeder Schritt durchgeführt wird, welche Kriterien gelten und wo Fehler leicht auftreten k?nnen.
I. Rechtsgrundlagen für die Prüfung der elektrischen Sicherheit bei der Warenkontrolle von Haushaltsger?ten
Die Sicherheitsprüfungen für Haushaltsger?te orientieren sich an zwei zentralen Normen. Für den Export nach Europa gilt die Norm IEC 60335 (entspricht EN 60335), für den Verkauf im Inland die Normenreihe GB 4706. Die Struktur beider Normen entspricht einander, die zentralen Prüfpunkte sind identisch, bei einigen Bewertungswerten bestehen jedoch Unterschiede.
Alle Prüfungen basieren auf der Voraussetzung, dass die Prüfmuster unter Nennspannung, Nennfrequenz und stabilen Betriebsbedingungen getestet werden. Bei der Abnahme von Haushaltsger?ten werden vor Ort in der Regel 3 bis 5 Musterger?te einer Sicherheitsprüfung unterzogen, wobei mindestens eines einer vollst?ndigen Prüfung unterzogen wird und die übrigen einer Stichprobenprüfung der wichtigsten Punkte.
Die folgende Tabelle gibt zun?chst einen überblick; im Folgenden werden die einzelnen Punkte n?her erl?utert.
| Testaufgaben | Hauptziel | Rechtsgrundlage | Bestimmung von Schwellenwerten (allgemein) |
| Spannungsfestigkeitsprüfung | Prüfung der Isolationsfestigkeit | IEC 60335-1, Absatz 13 | 1000 V + 2 HE, 1 Minute ohne Durchschlag |
| Erdungskontinuit?t | Zuverl?ssige Durchg?ngigkeit des Schutzleiterkreises | IEC 60335-1, Absatz 27 | Impedanz bei 25 A ≤ 0,1 Ω |
| Leckstrom | Stromabfluss von stromführenden Teilen zum Geh?use | IEC 60335-1, Absatz 13 | 0,75 mA (Klasse I) / 0,25 mA (Klasse II) |
| Isolationswiderstand | Widerstandswert des Isoliermaterials | IEC 60335-1, Absatz 13 | ≥2 MΩ (Grundisolierung) |
| Temperaturanstiegstest | Liegt die Betriebsw?rmeentwicklung innerhalb der Grenzwerte? | IEC 60335-1, Absatz 11 | Nach Material der Bauteile in der Tabelle nachschlagen; üblicherweise ≤75K |
| Eingangsleistung | Abweichung der tats?chlichen Leistung von der Nennleistung | IEC 60335-1, Absatz 10 | Abweichung ≤ +51 TP3T / -101 TP3T |
II. Die sechs Sicherheitsprüfungen im Einzelnen

1. Spannungsfestigkeitsprüfung (dielektrische Festigkeit)
Bei der Spannungsfestigkeitsprüfung wird an die Isolierung eine Prüfspannung angelegt, die weit über der Betriebsspannung liegt, um festzustellen, ob es zu einem Durchschlag kommt. Dies ist die direkteste Methode, um Isolationsfehler aufzudecken.
Wichtige Hinweise zur Bedienung
Die Prüfspannung wird nach der Formel ?1000 V + das Zweifache der Nennspannung“ berechnet; bei herk?mmlichen Haushaltsger?ten liegt sie bei etwa 1500 V, bei Heizger?ten kann sie über 3000 V betragen. Die Anlegedauer betr?gt bei der Werksprüfung 1 Sekunde, bei der Schnellprüfung im Rahmen der Typenprüfung 1 Minute. Die Spannung wird zwischen dem zu prüfenden stromführenden Bauteil und dem berührbaren Metallgeh?use angelegt.
Die Stellen, an denen am ehesten Fehler auftreten
Die Spannungserh?hung muss langsam erfolgen: Von 0 V gleichm??ig auf den Zielwert ansteigen lassen und erst dann die Zeit messen; eine direkte, schlagartige Spannungsanlegung kann leicht zu einem vorzeitigen Durchschlag führen. Vor dem Test müssen die Prüfmuster vom Stromnetz getrennt und entladen werden; bei kapazitiven Lasten ist besonders auf Restladungen zu achten. Bei Wareneingangskontrollen wurden zahlreiche F?lle von Nichtkonformit?t festgestellt, deren Ursache darin lag, dass im Werk keine Spannungsfestigkeitsprüfung durchgeführt wurde oder nur ein 1-Sekunden-Schnelltest erfolgte, der nicht alle potenziell fehlerhaften Chargen abdeckte.
2. Prüfung der Erdungskontinuit?t
Dieser Punkt betrifft Ger?te der Klasse I (mit Schutzerdung). Ist der Erdungskreis unterbrochen, l?st der Fehlerstromschutzschalter bei einem Erdschluss nicht aus, was bedeutet, dass kein Schutz besteht.
Wichtige Hinweise zur Bedienung
Prüfstrom 25 A (manchmal auch 10 A, je nach Kundenwunsch), Prüfdauer mindestens 1 Sekunde. Messung des Widerstands zwischen der Erdungsklemme und einem beliebigen berührbaren Metallteil. Der zul?ssige Wert betr?gt ≤ 0,1 Ω; manche Kunden stellen strengere Anforderungen von ≤ 0,05 Ω.
Details vor Ort
Die Messklemmen müssen an den freiliegenden Metallteilen des Metallgeh?uses angebracht werden, nicht an der Kunststoffbeschichtung oder der Lackoberfl?che, da sonst der Isolationswiderstand statt der Erdungsimpedanz gemessen wird. Ein schlechter Kontakt der Klemmen ist eine h?ufige Ursache für f?lschlicherweise als nicht konform bewertete Proben. überprüfen Sie daher zun?chst die Klemmen, bevor Sie die Probe bewerten. Nach Abschluss der Erdungsprüfung kann sich die Probe erw?rmen; bei der Prüfung mehrerer Ger?te hintereinander sollten daher Abkühlpausen eingelegt werden.
3. Prüfung des Leckstroms
Der Ableitstrom ist der Strom, der w?hrend des normalen Betriebs eines Ger?ts von den stromführenden Teilen durch die Isolierung zum berührbaren Geh?use flie?t. Dies steht in direktem Zusammenhang mit der pers?nlichen Sicherheit.
Wichtige Hinweise zur Bedienung
Das Prüfmuster l?uft stabil bei 1,06-facher Nennspannung; der Strom zwischen den stromführenden Teilen und dem Geh?use wird mit einem Leckstrommessger?t gemessen. Der Grenzwert betr?gt 0,75 mA für Ger?te der Klasse I und 0,25 mA für Ger?te der Klasse II; für Handger?te gelten strengere Anforderungen.
H?ufige Fallstricke
Der Ableitstrom wird stark von den Betriebsbedingungen beeinflusst. Elektromotoren müssen unter Nennlast gemessen werden; ein im Leerlauf gemessener niedriger Wert bedeutet nicht, dass sie den Anforderungen entsprechen. Heizger?te müssen erst nach Erreichen der thermischen Stabilit?t gemessen werden; Werte, die im kalten Zustand gemessen werden, sind aussagekr?ftig. Das Messnetzwerk muss dem Modell der menschlichen Impedanz entsprechen; ein gew?hnliches Multimeter reicht hierfür nicht aus.
4. Prüfung des Isolationswiderstands
Der Isolationswiderstand gibt den Widerstandswert des Isoliermaterials selbst wieder und erg?nzt die Spannungsfestigkeitsprüfung. Bei der Spannungsfestigkeitsprüfung wird der Durchschlag geprüft, bei der Isolationswiderstandsmessung die Alterung.
Wichtige Hinweise zur Bedienung
Messen Sie mit einem 500-V-Gleichstrom-Megaohmmeter (Isolationswiderstandsmessger?t) den Widerstand zwischen den stromführenden Teilen und dem Geh?use. Der Grundisolationswiderstand muss ≥ 2 MΩ betragen, der verst?rkte Isolationswiderstand ≥ 7 MΩ. Der Messwert ist 1 Minute nach Anlegen der Spannung abzulesen.
H?ufige Gründe für die Nichtkonformit?t
Ein zu niedriger Isolationswiderstand ist in der Regel auf folgende Ursachen zurückzuführen: Feuchtigkeit in den Wicklungen (schlechte Lagerbedingungen oder fehlende Trocknung vor dem Versand), Alterung des Isoliermaterials oder Verwendung minderwertiger Materialien, unzureichend dimensionierte Kriechstrecken sowie Besch?digungen der Isolierhülsen bei der Montage. Werden bei der Warenprüfung Chargen mit Werten unter 2 MΩ festgestellt, empfiehlt es sich zu überprüfen, ob diese aus derselben Produktionscharge und demselben Herstellungsdatum stammen.
5. Temperaturanstiegstest
Bei der Temperaturanstiegsprüfung wird das Ger?t unter Nennbetriebsbedingungen bis zum Erreichen der thermischen Stabilit?t betrieben, um zu messen, ob der Temperaturanstieg der einzelnen Bauteile die in den Normen festgelegten Grenzwerte überschreitet. Dieser Schritt ist am zeitaufwendigsten und wird am h?ufigsten vereinfacht.
Wichtige Hinweise zur Bedienung
Das Prüfmuster wird bei Nennspannung (bzw. dem 1,06-fachen bzw. 0,94-fachen der ungünstigsten Betriebsbedingungen) betrieben, wobei die Temperaturen an kritischen Stellen wie Wicklungen, Geh?use, Griff und interne Verkabelung mit Thermoelementen gemessen werden. Die Betriebsdauer richtet sich nach den Vorgaben der Norm: Bei Heizger?ten bis zum Erreichen der thermischen Stabilit?t, bei Motoren im Dauerbetrieb bis zum Erreichen eines stabilen Zustands oder bis zum Ablauf der vorgeschriebenen Zeit. Temperaturanstieg = gemessene Temperatur – Umgebungstemperatur.
Feststellungen und Hinweise
Die Grenzwerte variieren je nach Bauteil. Bei Wicklungen ist die Isolationsklasse zu berücksichtigen (Klasse B ≤ 80 K, Klasse F ≤ 105 K, Klasse H ≤ 125 K), bei Geh?usen aus Metall ≤ 75 K und aus Kunststoff ≤ 95 K; für den Griffbereich gelten noch strengere Vorgaben. Die Umgebungstemperatur ist zu erfassen und zu korrigieren; als Standardreferenzwert gilt 25 °C.
Bei der Warenkontrolle von Haushaltsger?ten wird dieser Punkt vor Ort am h?ufigsten ausgelassen, da er zeitaufwendig ist. Da jedoch eine überm??ige Erw?rmung eine der Hauptursachen für Br?nde bei Haushaltsger?ten ist, muss diese Prüfung bei der Exportkontrolle unbedingt durchgeführt werden.

6. Prüfung der Eingangsleistung
Messung der Abweichung der tats?chlichen Leistung vom Nennwert auf dem Typenschild, um falsche Angaben zu verhindern.
Wichtige Hinweise zur Bedienung
Das Prüfmuster wird bei Nennspannung im station?ren Betrieb betrieben, und die station?re Eingangsleistung wird mit einem Leistungsmesser gemessen. Die Abweichung wird bewertet: Die gemessene Leistung gilt als zul?ssig, wenn sie innerhalb des Bereichs von +5% bis -10% des Nennwerts liegt. Bei einem Wasserkocher mit einer Nennleistung von 1000 W muss die gemessene Leistung beispielsweise zwischen 900 W und 1050 W liegen.
Details vor Ort
Die Leistungsmessung muss im station?ren Betrieb erfolgen; die Sto?leistung beim Anlaufen wird nicht berücksichtigt. Die Leistung von motorbetriebenen Ger?ten wird stark von der Belastung beeinflusst und muss daher unter Nennlast gemessen werden. Eine zu niedrige Leistung ist h?ufig auf Material- oder Arbeitsersparnisse in der Fabrik zurückzuführen (Motor eine Nummer kleiner, Heizelement ein Stück kürzer), w?hrend eine zu hohe Leistung meist auf Montagefehler zurückzuführen ist, die zu einem erh?hten Widerstand führen.
III. Drei Verhaltensregeln vor Ort bei der Wareneingangskontrolle und den Sicherheitsprüfungen von Haushaltsger?ten
Regel 1: Die Messger?te müssen sich innerhalb ihres Kalibrierungszeitraums befinden. Die Sicherheitsprüfger?te müssen einmal j?hrlich kalibriert werden. Vor Ort ist eine Kopie des Kalibrierungszertifikats mitzuführen, und im Bericht sind die Ger?tenummer sowie das Kalibrierungsdatum anzugeben. Dies ist die Grundvoraussetzung für die Glaubwürdigkeit des Berichts.
Regel Nr. 2: Von jedem Test ist ein Foto als Nachweis anzufertigen. Auf dem Foto müssen das Display des Ger?ts, die Testverkabelung und die Seriennummer des Testger?ts im selben Bildausschnitt zu sehen sein. Eine mündliche Best?tigung reicht nicht aus – das Foto ist der einzige Nachweis.
Regel 3: Bei nicht konformen Ergebnissen muss eine erneute Prüfung zur Best?tigung durchgeführt werden. Bei einem einmaligen nicht konformen Ergebnis sollte man nicht voreilig ein Urteil f?llen, sondern zun?chst die Haltevorrichtung, die Parameter und die Kontaktpunkte überprüfen. Nach zwei erneuten Prüfungen muss best?tigt werden, dass es sich um ein Problem mit dem Muster und nicht um ein Bedienungsfehler handelt. Wenn das Werk Einw?nde gegen die Feststellung der Nichtkonformit?t erhebt, dienen die Aufzeichnungen der erneuten Prüfungen als Verhandlungsgrundlage.
IV. Wie man die wichtigsten Spalten im Sicherheitsprüfbericht für Haushaltsger?te versteht
Der Abschnitt zu den Sicherheitsvorschriften im Prüfbericht wird in der Regel wie folgt dargestellt.
| Berichtsrubrik | Wie ist das zu sehen? |
| Testaufgaben | Sind alle 6 Punkte vollst?ndig? Bei fehlenden Punkten ist nach dem Grund zu fragen. |
| Prototypennummer | Entspricht der Seriennummer, um einen Austausch der Ger?te durch das Werk zu verhindern |
| Testbedingung | Entsprechen Spannung, Frequenz und Betriebsbedingungen den Nennwerten? |
| Messwerte | Mit dem Sollwert vergleichen, um die Toleranz zu prüfen |
| Entscheidungsergebnis | Bestanden/Nicht bestanden; bei ?Nicht bestanden“ siehe Einstufung der M?ngel |
| Ger?teinformationen | Nummer, Kalibrierungsdatum; bei Fehlen wird der Bericht als zweifelhaft eingestuft |
Dass alle sechs Sicherheitsprüfungen im Bericht bestanden wurden, bedeutet nicht, dass die gesamte Charge konform ist; die Beurteilung der gesamten Charge muss unter Berücksichtigung der AQL-Stichprobenergebnisse erfolgen. Ein Nichtbestehen der Sicherheitsprüfung führt in der Regel direkt zur Einstufung der gesamten Charge als nicht konform, ohne M?glichkeit zur Nachbesserung, da Sicherheitsm?ngel als schwerwiegende M?ngel gelten.
H?ufig gestellte Fragen (FAQ)
Frage 1: Wie viele Musterger?te werden in der Regel für die Sicherheitsprüfung bei der Warenannahme von Haushaltsger?ten entnommen?
Gem?? den AQL-Stichprobenstandards werden bei Chargen von weniger als 500 Einheiten in der Regel 3–5 Einheiten für die Sicherheitsprüfung entnommen, wobei eine Einheit einer vollst?ndigen Prüfung unterzogen wird und die übrigen einer Stichprobenprüfung der wichtigsten Punkte. Bei Produkten mit hohem Warenwert oder aus risikoreichen Kategorien wird empfohlen, jedes einzelne Ger?t einer vollst?ndigen Sicherheitsprüfung zu unterziehen. Die konkrete Anzahl der Stichproben wird anhand der Tabelle gem?? GB/T 2828.1, allgemeines Prüfniveau II, festgelegt.
Frage 2: Was ist der Unterschied zwischen einer Spannungsfestigkeitsprüfung und einer Isolationswiderstandsprüfung? Reicht es aus, nur eine davon durchzuführen?
Nein. Die Spannungsfestigkeitsprüfung ermittelt die Durchschlagfestigkeit der Isolierung und ist eine zerst?rende Prüfung. Die Isolationswiderstandsmessung ermittelt den Widerstandswert des Isoliermaterials selbst und gibt Aufschluss über den Alterungsgrad. Beide Prüfungen erg?nzen sich: Das Bestehen der Spannungsfestigkeitsprüfung bedeutet nicht, dass der Isolationswiderstand den Anforderungen entspricht, und umgekehrt. Die Norm IEC 60335 schreibt vor, dass beide Prüfungen durchgeführt werden müssen.
Frage 3: Die elektrischen Sicherheitsprüfungen bei der Warenkontrolle von Haushaltsger?ten haben die Anforderungen nicht erfüllt. Kann die Ware dennoch versendet werden?
Das Nichtbestehen von Sicherheitsprüfungen führt in der Regel direkt zur Ablehnung der gesamten Charge, da es sich um einen schwerwiegenden Mangel handelt. Das Werk muss Nachbesserungen vornehmen (Austausch des Isoliermaterials, Reparatur der Erdung, Anpassung der Montage) und anschlie?end eine Nachprüfung durchführen; erst nach Bestehen dieser Nachprüfung darf die Charge freigegeben werden. Es wird empfohlen, bei der Nachprüfung den Stichprobenanteil zu erh?hen, um sicherzustellen, dass systemische Probleme behoben wurden.
Frage 4: Wenn das Werk über eigene Prüfger?te für Sicherheitsvorschriften verfügt, muss die Prüfung bei der Warenabnahme dann noch einmal von einem unabh?ngigen Dritten durchgeführt werden?
Ja. Die Werksabnahme und die Prüfung durch eine unabh?ngige Stelle sind zwei voneinander unabh?ngige Verfahren. Bei der werkseigenen Prüfung k?nnen Probleme wie eine unzureichende Repr?sentativit?t der Stichprobe, zu gro?zügige Parametereinstellungen oder unvollst?ndige Aufzeichnungen auftreten. Nur wenn eine unabh?ngige Stelle eine Stichprobe nach dem AQL-Verfahren erneut prüft, l?sst sich die Qualit?t der gesamten Charge objektiv beurteilen.
Frage 5: Wie werden die Kosten und der Zeitaufwand für die Prüfung der elektrischen Sicherheit bei der Abnahme von Haushaltsger?ten berechnet?
Eine vollst?ndige Sicherheitsprüfung für ein einzelnes Ger?t dauert etwa 30 bis 60 Minuten, je nach Komplexit?t der Produktkategorie. Die Prüfung des Temperaturanstiegs nimmt am meisten Zeit in Anspruch und kann bis zur H?lfte der Gesamtzeit ausmachen. Die Kosten werden pro Personentag berechnet. Bei Auftr?gen für herk?mmliche Haushaltsger?te ist der Teil der Sicherheitsprüfung in den Gesamtkosten für die Warenprüfung enthalten und wird nicht separat in Rechnung gestellt. Für die beschleunigte Erstellung des Berichts f?llt eine Eilgebühr an.

Bei der elektrischen Sicherheitsprüfung von Haushaltsger?ten gibt es keine Abkürzungen: Nur wenn alle sechs Prüfpunkte vollst?ndig durchgeführt, die Parameter korrekt eingestellt und die Aufzeichnungen zuverl?ssig geführt werden, lassen sich die Risiken beim Export wirklich vermeiden.Inspektion OnlineDie Prüfung von Haushaltsger?ten erfolgt streng nach den geltenden Standards. Nach Abschluss der Prüfung kann der Prüfbericht bereits innerhalb von 4 Stunden ausgestellt werden. Wenn Sie Haushaltsger?te prüfen lassen m?chten, k?nnen Sie sich gerne an uns wenden.
